Dreikönigsball 2013

Das neue Schützenjahr begann mit dem Dreikönigs-Ball -

 
Brudermeister W. Fußhöller war über die Resonanz der Einladung sehr er-freut, konnte er doch am 5. Januar 2013 eine stattliche Zahl aktiver Schützen nebst Ehefrauen in der Schützenhalle in der Mühlenwiese begrüßen.

Ein besonderer Gruß galt an diesem Abend der silberntragenden Majestät Hermann Josef Beutgen nebst Gattin Inge. Man zollte ihnen ein dreifaches HORRIDO.

 

Zur Auflockerung des Abends war Peter Speich der musikalische Begleiter und einige von der Bruderschaft ausgelobte Ratespiele sollten weiterhin zur Kurzweil beitragen.

Die Zahl der Teilnehmer und die gezeigte Harmonie war mehr als Beweis an der Tradition des Königs-Balles weiterhin festzuhalten.

 Vereinsmeister 2012

 

Im Laufe der Veranstaltung hieß es auch die Vereinsmeister 2012 zu ehren.

Groß war wieder die Zahl der teilnehmenden Schützen, welche im sportlichen Vergleich in 4 Altersklassen und den Waffen Kleinkaliber, Luftgewehr und Luft-pistole ihre Besten ausschossen.

Der regelmäßige Besuch der Trainingsabende und die Teilnahme bei den Rundenwettkämpfen hatte bei einigen Schützen positive Spuren hinterlassen, auch wenn es noch nicht zu den vorderen Plätzen reichte.

Die Siegerehrung, vorgenommen vom Schießmeister Franz-Rudolf Mularczyk und Brudermeister Werner Fußhöller zeigte folgende Ergebnisse.

In der Altersklasse -Luftgewehr aufgelegt- und -Luftgewehr freihand- konnte Thomas Nonn zum wiederholten Male seine Leistungsstärke unter Beweis stellen.

 

Eugen Laux mit dem Luftgewehr und K.P. Lerchl mit dem Kleinkaliber hießen die Sieger in der Seniorenklasse bis 70 Jahre.

 

Auch die Alt-Senioren (über 70 Jahre) maßen sich im Kampf um die Ringe.

Mit Walter Karst –Luftgewehr aufgelegt- und Horst Ruge –KK aufgelegt- fanden sich zwei neue Gesichter in der Siegerliste.

 

Der in der Schützenklasse schießende Norbert Degen verbuchte bei den Meisterschaften einen Doppelschlag.

Er wurde Bester seiner Klasse in dem Wettkampf –KK aufgelegt- und hielt auch mit der Luftpistole seine Gegner auf Distanz.

Von links:

Werner Fußhöller (Brudermeister), Horst Ruge, Karl Peter Lerchl, Eugen Laux, Peter Nonn (Oberleutnant), Norbert Degen, Thomas Nonn, Walter Karst, Franz-Rudolf Mularczyk (Schießmeister)



Fornicher Kapelle ziert Brohler Königssilber

 

- H.J. Beutgen – König 2012 – stiftet neuen Orden –

 

Anlässlich „seines“ Königsballes, am 05. Januar 2013, überraschte H.J. Beutgen die Bruderschaft mit einem neuen Königsorden.

 

Die Brohler Königskette, als äußeres Zeichen der Königswürde, ist nicht nur eine Zier, sondern bedeutet auch aufgrund ihres Gewichtes für den jeweiligen Träger eine stattliche Last; immerhin besteht sie aus über 80 Erinnerungs-stücken an 129 Könige und wiegt ca. 9 kg.

 

Die einzelnen Orden haben eine besondere Beziehung und Bedeutung für den jeweiligen Zeitraum. Sondermünzen oder zeitgenössische Medaillen mit ent-sprechender Fassung oder eigen geschaffenen Darstellungen mit Hinweis auf die berufliche Tätigkeit des Schützenkönigs geben der Kette eine besondere Vielfalt.

 

So wählte Hermann-Josef Beutgen, ein echter Fornicher Junge, eine Dar-stellung der Fornicher Kapelle, in welcher er die ersten Begegnungen mit seinem Glauben machte.

Fornich, in einer Talenge unmittelbar am Rhein gelegen, wurde geprägt durch den „Fornicher Kopf“. Der Flecken war eine Exklave der ehemals selbstständigen Gemeinde Namedy.

Wenn auch alle Verwaltungsangelegenheiten in Namedy geregelt wurden, ging immer der Trend nach Brohl. Sei es als Gastschüler oder aber auch die Versorgung von Wasser, Strom und Gas.

 

Auch fanden die Bewohner Kontakte im Brohler Vereinsleben.

Man spielte Fußball beim VfL und war Mitglied in der St. Matthias Schützen-bruderschaft.

So war es Peter Nonn (Fornich), der im Kriegsjahr 1941 die Königswürde erlangte. 1963 folgte ihm sein Schwiegersohn Jakob Stölzgen.

 

Das Ende für den Flecken Fornich kam Ende der 60er Jahre des letzten Jahr-hunderts durch die Entschärfung und Höherlegung der gefährlichen Kurve der B9.

So mussten die Häuser zwischen Bundesstraße und Eisenbahntrasse dem Ausbau weichen.

Man bekam neue Bauplätze zugewiesen und erhielt eine Unterstützung bei dieser unumgänglichen Maßnahme.

So fanden die Familien ihre neue Wohnstatt in Namedy und Brohl.

 

Die Fornicher Kapelle, der Hl. Dreifaltigkeit geweiht, ging auf das Jahr 1369 zurück und fand so die testamentarische Erfüllung, welche der Andernacher Pfarrer Johannes von Irlich hinterlassen hatte.

 

Auf seine Bestimmung hin sollte der Kapelle ein Hospiz angegliedert werden, um den Durchreisenden entlang des Rheinstromes eine Unterkunft zu geben.

Die Kapelle war bis zum 13. Februar 1945 Heimstatt für die wenigen Familien.

Dreimal im Jahr kam der Pfarrer aus Namedy und hielt eine hl. Messe.


Höhepunkt war die Fornicher Kirmes, wo sich die Bewohner der umliegenden Orte und Geschäfte in den beiden Gasthäusern des Fleckens trafen.

Selbst von der gegenüberliegenden Rheinseite, aus Hammerstein, setzte man mit dem Nachen über.

 

So erinnert heute nur noch ein schlichter Basaltstein an den Flecken Fornich und seine Kapelle.

 

Die Inschrift auf dem Stein lautet:            „Hier stand seit 1369 die Kapelle Fornich.

                                                                  zertört 1945 durch Kriegseinwirkung"!

           

Stiftungs- und Patronatsfest 2013

147. Stiftungs -und Patronatsfest 24. Februar 2013

 

Nach einem morgendlichen Kirchgang und der Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder durch eine Kranz-Niederlegung am Ehrenmal begaben sich die Schützen unter den Klängen des MC Fidelio zu ihrem Domizil in den Mühlenwiesen.





Trotz widrigem Wetter konnte Brudermeister W. Fußhöller eine stattliche Zahl Aktiver zur 147. Hauptversammlung willkommen heißen.

Erfreulich, dass es das Ehrenmitglied Karl Nonn trotz seines hohen Alters – er wurde am 7. Februar 2013 90 Jahre alt – sich nicht nehmen ließ, am Patronatsfest bei „seinen“ Schützen zu weilen.

Auch war es für die Goldjubilare F.R. Schäfer und Hugo Heber eine Selbstverständlichkeit, so ihre Zugehörigkeit zur Bruderschaft zu bekunden.

 

Zu Beginn der Versammlung gedachte man nochmals der 3 Schützenbrüder – Richard Schäfer, Karl Schmitz und Ralf Butterbrodt -, welche im verflossenen Schützenjahr von uns gegangen sind.

 

Bei seinem launigen Rückblick ging Brudermeister W. Fußhöller nicht nur auf die außerordentlichen Leistungen in und um das Schützengelände ein, er streifte auch die Vereinsgeschehnisse von 90 Jahren.

So war die Festversammlung im damaligen Hotel Mittler bei Schützenbruder Schlich:

 



Für das Festessen zahlte die Schützengesellschaft, wie sie damals hieß, 1400 Mark mit einer Preisanpassungsklausel.

Die Versammlung beschloss den Jahresbeitrag auf 750 Mark !!! festzulegen.

(Unser Kassenwart wird von dieser Summe nur träumen können).

Dieses sollte jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn Anfang 1924 beschloss man, den Jahresbeitrag rückwirkend auf 3 Billion Mark!!! oder 3 Goldstücke zu erhöhen.



An ein Königsschießen war 1923 nicht zu denken, denn man hatte eine Welt-Wirtschaftskrise und eine galoppierende Inflation.

 

Erfreulich, dass auch in diesem Jahr wieder Ehrungen anstanden.

So hieß es doch zum einen, Horst Ruge mit dem silbernen Verdienstkreuz des BHDS auszuzeichnen, und H.P. Odenthal für seine 25-jährige, sehr aktive Treue zur Bruderschaft mit dem Überreichen der entsprechenden silbernen Eichel und Kragen-Paspelierung auszuzeichnen.

Ein besonderer Dank galt Günther Dhein, welcher nach 33 Jahren seine aktiven Tätigkeiten beenden wollte.

Günther Dhein war in mannigfaltiger Art um die Bruderschaft bemüht.

 

Wilhelm Remy ließ nochmals den Jahreslauf revue passieren und der sportliche Leiter F.R. Mularczyk stellte in seiner Rede nochmals die sportlichen Tätigkeiten unserer Sportschützen in den Vordergrund.

Im Detail kann seine Rede in der Rubrik Schießsport, Berichte und Termine nachgelesen werden.

 

Von regem Interesse war der Kassenbericht von Alfons Bungarten, hieß es doch ein beachtliches Volumen in Soll und Haben der Versammlung zu vermitteln.

 

Hier zeigte er auch auf, dass vor allem die außerordentlichen Einnahmen, ein hohes Spendenkonto von Bank, der öffentlichen Hand und nicht unerheblich von privater Seite, mit dazu beigetragen haben, das im letzten Jahr Geleistete zu realisieren.

 

Die Kassenprüfer M. Schnitker und J. Meister bestätigten eine in allem auf-schlussreiche Dokumentation der Kassenführung und dankten dem Vorstand für ihr ehrenamtliches Engagement.

 

Es war auch an der Zeit, den Versicherungsschutz dem Zeitwert anzupassen und zu durchforsten.

Hier fand sich für Schützenhalle und Schießstand eine Lösung, welche für mehr Leistung uns unerheblich mehr Kosten bringt.

Auch wurden die Pflichtversicherungen (Unfall + Haftpflicht) neu festgelegt.

Zusätzlich zu den bisherigen Versicherungen beschloss die Versammlung auch für den Inventar eine Versicherung gegen Einbruch, Vandalismus und Feuer abzuschließen.

 

Auch unser Arbeitsplan für 2013 zeigt wieder viele Baustellen.

Hauptaugenmerk ist hierbei die Erneuerung des Kugelfanges.

Anhand einer Planskizze wurde diese Maßnahme der Versammlung vorgestellt.





Die Gesamtkosten sind mit Euro 35.000,00 veranschlagt, wobei eine Eigen-leistung im Wert von Euro 7.000,00 zu erbringen ist und man mit einer Bezuschussung seitens des Kreises von ca. Euro 9.000,00 rechnet.

Da wir finanziell und arbeitstechnisch nicht alles auf einmal bewältigen können, werden wir in mehreren Bauabschnitten zu Werke gehen.

Auch ist die Stromversorgung an eine Grenze gelangt, welche eine teilweise Erneuerung über kurz oder lang nötig werden lässt:

Es gibt also viel zu tun, packen wir’s an !

 

Die nächsten Punkte der Tagesordnung brachten weitere Brisanz, welcher die Traditionsvereine im allgemeinen unterliegen, Überalterung und Bereitschaft zu einer Vereinsmitgliedschaft.

 

Das Königsschießen, früher ein Selbstgänger, denn man hatte immer genügend Bewerber, bedurfte aus vorgenannten Gründen einer Neuregelung.

 

Nach Darlegungen durch die Leitung der Bruderschaft beschloss man, die vor ca. 40 Jahren eingeführte Sperrfrist von 10 Jahren auf nunmehr 5 Jahre zu verkürzen.

Weiterhin ist jeder Schütze, welcher in der Abfolge des Schießens eines der Bestecke geschossen hat, bis auf das Schießen auf den Rumpf, vom weiteren Schießen ausgeschlossen.

 

 

Man möchte somit eine breitere Streuung bei der Ordens-Verteilung erreichen.

Beide Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit von der Versammlung bestätigt.

 

Den Punkt – Neuausrichtung der Bruderschaft – wollte Brudermeister Fußhöller zum Anlass nehmen, nochmals die Mitglieder zur Teilnahme bei einer Mitgliederwerbung zu bewegen, dies besonders im Hinblick auf unser 150-jähriges Bestandsjubiläum und darüber hinaus.

 

Es ist nicht mehr so wie früher, wo der Vater den Sohn zum Schießen mit-brachte.

Wir müssen uns öffnen und neue Ressourcen schaffen.

 

Die Option einer Voll-Mitgliedschaft der Frauen hatte man schon mit der ersten Nachkriegssatzung im Jahre 1053 geschaffen, ohne den Begriff einer Gleichberechtigungs-Beauftragten zu kennen.

 

Auch sollte man sich vermehrt um inaktive Mitglieder bemühen, welche keine Pflichten haben, sondern sich moralisch verpflichten, die Bruderschaft ideell oder materiell zu unterstützen.

 

Dieser Beitrag sollte nur die Überlegungen des Brudermeisters widerspiegeln, verbunden mit der Bitte, die Anregungen aufzugreifen oder auch Ergänzungen kund zu tun.

 

Es war Kaffee-Zeit, ehe die harmonische Jahreshauptversammlung einen Abschluss fand.





Ostereierschießen 24.03.2013

 

 

Auftakt eines Schützenjahres

ist das Ostereier-Schießen zu Palmsonntag


 

In diesem Jahr noch sehr früh in der Zeit

war es mit dem Sonnenschein noch nicht weit her.
Es fanden sich neben zahlreichen Schützen doch noch viele Brohler Bürger

auf der Schießanlage in der Mühlenwiese ein,

um sich den ersten Vorrat an farbigen Eiern zu schießen.
 
Mit sicherem Auge und einer ruhigen Hand konnten mit dem Luftgewehr

auf Ringscheiben Ostereier "erlegt" werden.


Für einen Treffer ins Schwarze gab es 1 Ei und

für einen Treffer ins Zentrum sogar 2 Eier.


So war der Anreiz wieder groß an diesem Tage.
 
Neben Eiern wurden auch noch 6 Schinken-Adler erlegt und

für das leibliche Wohl hatte die Bruderschaft wieder bestens gesorgt.
 

Großes Jahres-Projekt Kugelfangerneuerung und Schiessstandumbau noch in 2013 vorzeitig abgeschlossen

Die Maßnahme ist abgeschlossen

 

 

Die in 2.Abschnitten vorgesehene Erneuerung konnte durch Umplanung in einem Abschnitt vorzeitig abgeschlossen werden.

Die geschätzten Gesamtkosten wurden daher zudem deckend eingehalten.

Der Kreis Ahrweiler selbst hatte, unter Mitwirkung unserer Bürgermeisterin Ripoll und des VG-Bürgermeisters Weidenbach, sowie Landrat Dr. Pföhler

dankenderweise einen großen Zuschuß für Förderung des Projektes und

damit des Vereinswesens zeitig bereitgestellt.

Ein ebenso großer Dank gebührt den Mitgliedern die in dieses Projekt in 2013

über 500 Std. erbrachte Eigenleistung erfolgreich investierten.

Schießen um den Ralf Butterbrodt – Pokal am 04.05.13

 

 

 

Um den Abschiedsworten am Grabe unseres am 9. Februar allzu früh ver-storbenen geschätzten Schützenbruders und langjährigen Vorstandsmitglied auch Taten folgen zu lassen, hatte die Bruderschaft am Samstag, dem 4. Mai, zu einem Gedächtnispokal-Schießen mit den Mitgliedern der Prinzengarde Brohl eingeladen.

 

Es fanden sich neben unserem Ehrenmitglied Karl Nonn und der silberntragenden Majestät H.J. Beutgen viele aktive Schützen und Prinzen-gardisten/-innen auf dem Schützenplatz zu einem illustren Wettbewerb.

 

Neben der Treffsicherheit war auch die Glückskomponente gefragt, um auch für die im Schießen weitgehendst ungeübten karnevalistischen Freunde eine reelle Chance zu bieten.

 

Geschossen wurde mit dem KK und dem Luftgewehr auf Ring-und soge-nannte Glücksscheiben, wobei jede Mannschaft aus 6 Schützen bestand.

Es fanden sich 5 Mannschaften, wobei sich die beste Mannschaft der Bruder-schaft und der Garde auf die Ringkarten in puncto Treffsicherheit nichts schenkten.

Lediglich die Schützen hatten beim Schießen auf die Glückskarten quasi das Glück auf ihrer Seite.

 

So konnte Bärbel Butterbrodt der Siegermannschaft um Emil Odenthal erst-mals den Wanderpokal überreichen.

 

Es war eine harmonische Veranstaltung, woran unser Buttschi auch seine Freude gehabt hätte.

 

Dass uns der Nachmittag noch mehr bieten sollte zeigte sich schon daran, dass die Schützen mit Tracht erschienen waren.

 

So sollte es Brudermeister Fußhöller vorbehalten sein, den Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. Pföhler, in Begleitung des VG-Bürgermeisters B. Weidenbach und der Ortsbürgermeisterin Chr. Ripoll auf unserer Anlage begrüßen zu dürfen.

Der Landrat kam nicht mit leeren Händen, hatte er doch den Bewilligungs-bescheid unserer Zuschußanträge zur Erneuerung des Kugelfanges im Gepäck.

 

Die Schützenfamilie konnte sich über einen nicht unerheblichen Betrag aus dem Topf zur finanziellen Unterstützung für Ehrenamt und Vereinswesen erfreuen.

Landrat Dr. Pföhler war überrascht, eine solch schöne Anlage in Brohl vorzu-finden und dankte für die ehrenamtliche Tätigkeit der Schützen.

Er sieht hierin einen regen Beitrag zur Heimatpflege und zur Aufrechterhaltung alter Traditionen.

 

Brudermeister Fußhöller dankte dem Gremium des Kreises für das finanzielle Entgegenkommen und den Gemeindevertretern für ihre Unterstützung.

 

Es heißt nun für die Schützen die Erneuerung zügig in Angriff zu nehmen.

 


 

Königsschiessen und Fronleichnam 2013

Nassauer „Löwe“ erlegt Brohler Adler

- Henrik Hahn, 133. Schützenkönig der Brohler St. Matthias-Schützen -

Das Hochfest der Brohler Schützenfamilie begann mit dem gemeinsamen Kirchgang und dem anschließenden Gottesgeleit zum Hochfest Fronleichnam.

 

Nah einem morgendlichen Revaille in der „Mark“ mit der Abholung der noch amtierenden Majestät H.J. Beutgen läuteten die St. Matthias-Schützen ihren jährlichen Höhepunkt, dem Ausschießen des Schützenkönigs, ein.

Pünktlich um 16.00 Uhr gab die noch amtierende Majestät mit dem Anschuss auf das hölzerne Federvieh auf der Schießanlage in der Mühlenwiese den Startschuss um den Kampf zum König 2013.

32 Schützen hatten sich in die Schießkladde eintragen lassen und es begann ein munteres Schießen mit der Großkaliber-Büchse, wozu die Gebrüder Laux nach althergebrachter Rezeptur fachmännisch die Patronen mit Pulver und Blei gefertigt hatten.

 

In diesem Jahr bot sich ein Novum, denn man schoss erstmalig auf einen neu gestalteten Kugelfang, wozu aus dem Fördertopf für Ehrenamt und Vereins-wesen vom Landkreis Ahrweiler ein beachtlicher Zuschuss bewilligt wurde.

 

Es war an der Zeit, denn nach über 40 Jahren hatte der alte Kugelfang unter den Einschüssen sehr gelitten. Bleibt zu hoffen, daß die von den Schützen erbrachten hohen Eigenleistungen und das monetäre Engagement so auch die nächsten Jahrzehnte überstehen wird.

 

Es war 19.45 Uhr, als sich aus zuletzt noch 4 Bewerbern für Henrik Hahn, mit dem insgesamt 98. Schuss auf den Rumpf, ein glückliches Ende fand.

Henrik Hahn, aus Nassau an der Lahn stammend, fand als Brohler Neubürger vor 3 Jahren über das Ostereier-Schießen den Weg zur Schützenfamilie und zeichnet heute als ein recht reges Mitglied der Sportschützen-Gruppe guten Korps-Geist.

 

So war es auch nicht verwunderlich, daß neben einem Quäntchen Glück auch ein sicheres Auge und eine ruhige Hand beim Abzug, ihm das Ziel über Kimme und Korn ebneten.

 

Zum Erlegen der Bestecke brauchten die Schützen mit den Siegern:

 

Frank Fichtner (Kopf)

Thomas Nonn (lk. Flügel)

Peter Nonn (re. Flügel) und

Karl-Peter Lerchl (Schweif)

 

just 37 Schüsse, welches bei der Eigenart des Schießwerkzeuges und des Kalibers eine vortreffliche Leistung darstellt.

Das Ehrenpreis-Schießen auf Ring-Scheiben fand in den einzelnen Klassen folgende Sieger:

 

Schützenklasse                 1             Laux, Boris

                                       2             Hahn, Henrik

                                       3             Segl, Thomas

 

Altersklasse                      1             Nonn, Thomas

                                       2             Mularczyk, Rudi

                                       3             Nonn Peter

 

Seniorenklasse                 1             Nonn, Richard

                                       2             Lerchl, Karl-Peter

                                       3             Herzogenrath, Jupp

 

Altsenioren                       1             Petri, Heinz

                                       2             Karst, Walter

                                       3             Remy, Wilhelm

 

Die anschließenden Königskrönung mit dem Tausch der Königs-Insignien, dem Ehrentanz und der Ordens-Verleihung fand im Kreise der Schützen einen harmonischen Ausklang.

Die Erinnerungsgabe der Bruderschaft, als Königspreis, ein Ton-Relief von Schloss Brohleck, eine Arbeit der Namedyer Künstlerin Gerda Ritzdorf, fand bei der neuen Majestät großen Zuspruch.

Der Koenigspreis - eine Keramik mit Darstellung des Schlosses Brohleck

Die künstlerische Wertigkeit ist ihm von Berufswegen bekannt.

 

Seinen ersten Triumphzug durch seinen neuen Heimatort hat der neue König Henrik Hahn zur Kirmes, wo es für die Schützen wie im vergangenen Jahr heißt:

 

- Morgendliches Antreten in der „Mark“.

2.Schützenfest am 18.08.2013; Bürgerkönigsschiessen und Vereinspokalschiessen

Bürgerkönig 2013

Nach langem ringen und streiten der teilnehmenden Brohler Bürger um die erneut ausgelobte Würde des Bürgerkönigs in 2013, setzte sich, mit 88 erreichten Punkten, als Sieger des Wettkampfes unser Brohler Mitbürger Michael Sahl erfolgreich durch.

Unser neuer Bürgerkönig 2013 -> Michael Sahl

Als zweitplatzierter mit 87 erreichten Punkten verlies der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr den Wettbewerb.

Die dritte Platzierung erkämpfte sich heute erstmals Frau S. Fichtner aus Brohl.

Wir Gratulieren hierzu allen siegreichen Bürgerschützen und wünschen Ihnen weiterhin das wohlwollen der Dianas - Göttin der Waldes und der Jagt.

Ergebnisse des Vereinspokalschiessen

Im Vereinspokalschiessen waren folgende Teamergebnisse zu verzeichnen:

 

 

1. Platz erreichte als Siegermannschaft das Team der Feuerwehr Brohl

 

2. Platz erreichte als Mannschaft das Team der           Prinzengarde 1

 

3. Platz erreichte als Mannschaft das Team der           Prinzengarde 3

Entsprechend den Platzierung erhielten die Sieger einen dazu ausgelobten Preis.

Die Rubrik wird noch weiter vervollständigt...

Einführung des neuen Verbands-Gemeindepfarrers Günter Marmann am 08.09.13 in Bad Breisig

Ein neuer Präses stellte sich im Gemeindehaus Bad Breisig vor

Neues und Informatives aus unserem Schützenleben

 

Schützenkönig 2017/18

(15.06.17)

 

Martin Schnitker

Nach hartem Ringen

mit anderen Anwärtern
unserer Schützenbruderschaft um die Königswürde 2017,
konnte um Punkt 19:oo Uhr,

mit dem Donnerhall und
öffnen der Pulverwolke des 102.ten Schusses
aus dem Großkaliber

in Kaliber 16“,

auf den Königsrumpf, Schützenbruder

 

Martin Schnitker

 

seinen Triumpf im Wettstreit um die Königswürde 2017 erkennen.


Martin Schnitker konnte nun
unter den Jubelrufen seiner Mitstreiter, die Gratulationen seiner Schützenbrüder in Freude entgegennehmen und
es in Brohl nun die Runde machte:

„Horrido! - Wir haben den neuen Schützenkönig!“


Mit seinem finalen
102.ten Schuß auf den Rumpf,
erlegte er zielgenau den verbliebenen Rest vom Rumpf des Königsvogels.


Martin Schnitker wird damit als 137.ter Schützenkönig

die Reihe der Könige,
im 150.ten Jubiläumsjahr der Bruderschaft,

in Würde weiterführen.

 

Ihm ein dreifaches "Horrido"

und

glückliches Regentschaftsjahr 2017/18!

Brohler Bürgerkönig 2017

Eingebunden in das

150Jahre

Jubiläums-Schützenfest am 27.08.2017
wurde wieder der Bürgerkönig, unter den teilnehmenden Brohler Bürgern, ermittelt.

Nach einem fairen und spannendem Wettkampf
gewann

 

Tobias Mannheim

 

in diesem Jubiläumsjahr,
mit 29 erzielten Ringen

auf der Wertungsscheibe,

den Wettstreit um die Bürgerkönigswürde

2017.

 

Der Siegerpokal bleibt nun bis zum nächsten Schützenfest 2018 in seinem Besitz und er darf sich nun darauf als

Bürgerkönig 2017 verewigen.

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