1971

 

Auf dem Bezirks- Delegiertentag, am 10.01.1971 in Königsfeld, wurde Brudermeister und Hauptman J. E. Nonn mit der „Großen Dr. Peter Louis- Plakette“ ausgezeichnet. J. E. Nonn hat somit für deine Arbeit in der Bruderschaft und auch auf Bezirksebene den gerechten Lohn erhalten.

Wir Brohler Schützen können mit Hauptmann J. E. Nonn stolz auf diese hohe Auszeichnung sein.

Für die Verdienste, die J. E. Nonn sich nicht nur in unserer Bruderschaft erworben hatte, beförderte die Versammlung ihn einstimmig zum Schützenmajor.

Der neuen Führungsriege standen noch Eddo Butterbrodt, als Oberleutnant und Toni Netz, als Leutnant vor.

Mit Toni Netz war auch erstmals ein verantwortliches Vorstandsmitglied für den Aufbau und die Betreuung einer Jugendabteilung benannt.

 

1972

 

Eine weitere hohe Auszeichnung brachte das 106. Patronatsfest am 26.02.1972. Ehrenmajor J. E. Nonn erhielt das St. Sebastianus- Ehrenkreuz.

 

1973

 

Am Dreikönigstag 1973 wurde der Delegierten- Tag des Schützenbezirks Rhein- Ahr von unserer Bruderschaft ausgerichtet.

Der am gleichen Tag stattfindende traditionelle „Königsball“ fand, vielleicht wegen der vorausgehenden Veranstaltung, keine große Resonanz.

Wie die Veranstaltung des letzten Jahres zeigte, hatte die Bruderschaft mit Pfarrer Ohligs wieder einen, dem Schützenwesen nahestehenden Präses gefunden, welches die Anwesenheit zeigte.

Auf der Generalversammlung am 24.02.1973 wurde eine neue zeitgemäße Satzung verabschiedet, welche in ihrer Fassung noch heute gültig ist.

Wieder war einmal der Rumpf zu zäh, so dass eine Fortsetzung des Wettbewerbs für Kirmesmontag, den 25.06.1973, anberaumt wurde, was wohl auch einmalig in der Bruderschaft ist.

Klaus Nonn- Hoffmann, umjubelt von den anwesenden Schützenbrüdern, setzte den Königsschuss.

 

Eine Versammlung am 01.08.1973 brachte ein weiteres Novum für die Bruderschaft. Erstmals bewarb sich eine Schützenschwester, Irmgard Göbel, zur Aufnahme in die Bruderschaft. Mit einer positiven Entscheidung entsprach man der neuen Vereinssatzung.

 

Weitere Ausbauarbeiten der Schießplatz- Anlage mit Klärgrube und, im Zuge der Erschließung des Bebauungsgebietes „Teichheck“, die Installation eines Stromanschlusses, Erdgas und Wasser wurden in Angriff genommen.

 

1975

 

Für Schützenbruder Toni Netz brachte das Jahr 1975 im wahrsten Sinne des Wortes einen Doppelschlag.

Schon Jahre für die höchste Würde in der Bruderschaft gehandelt, war ihm am Fronleichnamstag, 29.05.1975, das Glück hold. Gepaart mit erstaunlicher Treffsicherheit gelang ihm der entscheidende Schuss auf den Rumpf.

Schützenglück und ein treffsicheres Auge beim Bezirkskönigs- Schießen in Bad Breisig sollten ihn auch noch mit den Würden des Bezirkskönigs schmücken; dem Zweiten unserer Bruderschaft.

 

1976

 

Das Bezirksschützenfest auf unserer Anlage am 29.08.1976 stand für die Bruderschaft wieder unter einem guten Stern.

Schützenbruder Dr. Peter Porz nutzte seinen Heimvorteil und, wie die Chronik schreibt, sackten nach einem offensichtlich präzisen Schuss Rumpf und Schütze in sich zusammen.

 

1977

 

Da die amtierende Bezirksmajestät aus unseren Reihen stammt, war der Einkehrtag am 13.03.1977 in Brohl.

Auf einer gut besuchten Veranstaltung referierte Diözesanpräses Schnell mit treffenden Worten über das Schützenwesen im Zusammenhang mit dem religiösen Leben.

 

Aus dem am 6.08.1977 ausgetragenen Ausscheidungsschießen der Schützenkönige ging der regierende Schützenkönig Hubert Josef Sahl auf der Anlage in Sinzig als Treffsicherste hervor.

Dieses berechtigte zur Teilnahme beim Bundeskönigsschießen in Paderborn.

Auf der am 23.09.1977 stattgefundenen Veranstaltung hatte Hubert Josef Sahl, genannt Sepp, einige heimische Schützenbrüder um sich geschart.

Trotz der ihm sprichwörtlichen Bierruhe reichte es nicht zum Kühnsten seiner Träume.

 

1979

 

Mit der feierlichen Einführung des neuen Pastors, Stefan Augst; war die Vakanz in der Pfarrei beendet (02.09.1979).

Ein junger dynamischer Seelenhirte brachte neuen Schwung und war, wie sich alsbald zeigte, auch ein erfolgreicher Präses unserer Bruderschaft.

 

1980

 

Auf seine Anregung hin wurde am 28.09.1980 das erste Pfarrfest abgehalten. Der Reinerlös dieser Veranstaltung war für die schon seit Jahren laufende Renovierung der Pfarrkirche bestimmt.

Neben einer Vielzahl von Ortsvereinen und Gruppierungen beteiligte sich auch die Schützenbruderschaft mit einem Weinstand und einer Schießbude.

 

1981

 

Weitere Überlegungen zum Ausbau des Schützenplatzes wurden auf der Vorstandssitzung am 22.03.1981 vor Ort durchgesprochen.

Die Möglichkeit zum Bau einer 50 Meter Kleinkaliber- Schießbahn und die Einrichtung eines Luftgewehrstandes standen im Blickpunkt der Überlegungen.

Das Bundeskönigsschießen in Koblenz, am 20.09.1981, sollte Anreiz genug gewesen sein, zu einem Besuch desselben in großer Abordnung.

Leider fanden sich nur 8 Schützen und deren Frauen zu der erlebnisreichen Fahrt.

 

1982

 

Bedingt durch die auf über 100 Mitglieder angewachsene Bruderschaft beschloss die Generalversammlung am 27.02.1982 eine Aussetzzeit von 10 Jahren für einen Schützenkönig zum nochmaligen Schießen auf den Rumpf des Königsvogels.

Des Weiteren stiftete Ehrenmajor Josef Ernst Nonn der Bruderschaft einen emaillierten Wappenschild in Silberfassung, um den König der Bruderschaft auch bei kleineren Anlässen genügend herauszustellen.

Tiefe Betroffenheit unter den Schützen aus nah und fern herrschte bei der Nachricht vom Tod des Ehrenmajors J. E. Nonn, welcher unter großer Anteilnahme am 11.06.1982 zu Grabe getragen wurde.

Viele Jahre hatte der Verstorbene als Brudermeister die Geschicke der Bruderschaft mit Begeisterung und persönlichem Einsatz geleitet.

Auch als stellvertretender Bundesmeister des Bezirks „Rhein-Ahr“ hat er sich große Verdienste um den Neuaufbau nach dem Krieg erworben und Akzente gesetzt.

Er war Schütze mit Leib und Seele.

 

Die Majestät der Bruderschaft, Emil Odenthal, hatte mit seinem 2. Platz beim Ausscheidungsschießen der Könige am 07.08.1982 in Löhndorf die Berechtigung zum Bundeskönigsschießen in Vechta erfüllt. Ebenfalls konnte sich Eugen Schmittgen durch seinen 2. Platz beim sportlichen Schießen zum Bundesprinzen- Schießen qualifizieren.

Eine Abordnung unserer Bruderschaft begleitete die glücklichen Schützen, und jeder, der mit war, ist heute noch voll des Lobes von dieser Veranstaltung.

 

1983

 

Das Patronatsfest am 26.02.1983 brachte eine hohe Auszeichnung für den Brudermeister und  Hauptmann F. J. Nonn.

Bezirks- Brudermeister Haustein konnte F. J. Nonn am heutigen Tag für seine Verdienste um das Schützenwesen im Allgemeinen mit dem „St. Sebastianus- Ehrenkreuz“ auszeichnen.

Ferner wurde die Anschaffung einer neuen Fahne beschlossen, da sich die Gründerfahne und die Fahne aus dem Jahr 1954 in einem irreparablen Zustand befanden.

 

1984

 

Bedingt durch die Schließung des Rheinhotels Felinger zum Jahreswechsel 1983/1984 war der Bruderschaft jegliche Möglichkeit für mittlere Veranstaltungen genommen worden.

 

Der Not gehorchend wurde für den traditionellen Dreikönigsball erstmals die Schützenhalle auf deren Tauglichkeit geprüft.

Nach diesem Probelauf war man voll des Lobes über die Organisation. Auch Ausschank und Küche, unter der Regie des allseits beliebten Willi Spilker, ließen für die weiteren Veranstaltungen nur hoffen.

 

Nach nur einem Jahr konnte auf dem 118. Stiftungs- und Patronatsfest, dem 25.02.19894, eine neue Fahne geweiht werden.

Aus der künstlerischen Hand der heimischen Kunstmalerin Beate Heinen war ein Entwurf geschaffen worden, welchen die Bonner Fahnenfabrik qualitativ und gestalterisch gut umsetzte. Besonders sollte in diesem Zusammenhang die tatkräftige Unterstützung von Schützenbruder Dr. Peter Porz hervorgehoben werden.

Die Fahne zeigt auf der einen Seite das Bild unseres Schützenpatrons, des hl. Matthias, welcher schützend die Hand über unseren Heimatort hält, sowie in Umschrift den Leitspruch  der Schützenbewegung – Für Glaube, Sitte und Heimatland -.

Die Rückseite zeigt das St. Sebastianus- Kreuz, als Symbol der historischen Schützen, und das Brohler Wappen, ferner einen Hinweis auf unsere Bruderschaft, das Jahr der Gründung – 1867 – und das Jahr der Fahnenweihe.

 

Erfreulich auch in diesem Zusammenhang die Anwesenheit einer Abordnung Niederlützinger Schützen.

 

1985

 

Das Diözesanschützenfest am 28.04.1985 in Ahrweiler brachte für die Brohler Schützenabordnung, trotz starker Regenfälle und Schneeschauern, eine bleibende Erinnerung.

 

Erstmals sollte auf Bezirksebene ein Seniorenschießen am 15.09.1985 auf der Brohler Anlage durchgeführt werden.

Die Resonanz war nicht zufriedenstellend, denn nur 10 Schützen fanden den Weg in die Mühlenwiese.

Die angebotenen Schießwettbewerbe konnten nicht alle durchgeführt werden.

 



Neues und Informatives aus unserem Schützenleben

 

Schützenkönig 2017/18

(15.06.17)

 

Martin Schnitker

Nach hartem Ringen

mit anderen Anwärtern
unserer Schützenbruderschaft um die Königswürde 2017,
konnte um Punkt 19:oo Uhr,

mit dem Donnerhall und
öffnen der Pulverwolke des 102.ten Schusses
aus dem Großkaliber

in Kaliber 16“,

auf den Königsrumpf, Schützenbruder

 

Martin Schnitker

 

seinen Triumpf im Wettstreit um die Königswürde 2017 erkennen.


Martin Schnitker konnte nun
unter den Jubelrufen seiner Mitstreiter, die Gratulationen seiner Schützenbrüder in Freude entgegennehmen und
es in Brohl nun die Runde machte:

„Horrido! - Wir haben den neuen Schützenkönig!“


Mit seinem finalen
102.ten Schuß auf den Rumpf,
erlegte er zielgenau den verbliebenen Rest vom Rumpf des Königsvogels.


Martin Schnitker wird damit als 137.ter Schützenkönig

die Reihe der Könige,
im 150.ten Jubiläumsjahr der Bruderschaft,

in Würde weiterführen.

 

Ihm ein dreifaches "Horrido"

und

glückliches Regentschaftsjahr 2017/18!

Brohler Bürgerkönig 2017

Eingebunden in das

150Jahre

Jubiläums-Schützenfest am 27.08.2017
wurde wieder der Bürgerkönig, unter den teilnehmenden Brohler Bürgern, ermittelt.

Nach einem fairen und spannendem Wettkampf
gewann

 

Tobias Mannheim

 

in diesem Jubiläumsjahr,
mit 29 erzielten Ringen

auf der Wertungsscheibe,

den Wettstreit um die Bürgerkönigswürde

2017.

 

Der Siegerpokal bleibt nun bis zum nächsten Schützenfest 2018 in seinem Besitz und er darf sich nun darauf als

Bürgerkönig 2017 verewigen.

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