2000

 

Zum 134. Stiftungsfest konnte Brudermeister W. Fußhöller 44 aktive Schützen und 4 Jungschützen begrüßen.

Adolf Lessenich wurde durch seine 50-jährige Mitgliedschaft zum Goldjubilar gekürt. Gerade in den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg zeichnete er sich als recht aktiver Schütze bei der Umgestaltung des Schießgeländes aus.

Bezirksbrudermeister Horst Lüdtke verlieh den SB Rudi Dötsch und Heinz Petri den „Hohen Bruderschafts-Orden“ für ihre recht aktive Mitarbeit innerhalb der Bruderschaft.

 

Nachdem bereits Mitte vergangenen Jahres die Bodenplatte und alle vorbereitenden Arbeiten für den beschlossenen Anbau getätigt wurden, stellt der stellvertretende Brudermeister Rudi Dötsch den Versammelten die weitere Baumaßnahme vor, so daß die Planunterlagen nunmehr der Kreisverwaltung zur Genehmigung vorgelegt werden können.

 

Das Ostereier-Schießen war recht erfolgreich.

Man konnte die Zahl der ausgeschossenen Ostereier auf ca. 1800 Stück steigern.

 

Schützenkönig Wilfried Netz wurde auf der Schießanlage in Wershofen 2. Sieger beim Ausscheidungsschießen der Könige und wird somit beim Schießen um den Bundeskönig in Erkelenz aktiv teilnehmen.

 

Bei dem auf der Anlage in Rheineck durchgeführten VG-Pokalschießen errang die Mannschaft unserer Bruderschaft mit Jan Butterbrodt, Norbert Degen und Thomas und Peter Nonn den 1. Platz.

 

Bei einem Gespräch mit den Erben Boltersdorf zeigte deren Vertreter Detlef Boltersdorf Bereitschaft, unserem Vorschlag eines Grundstücktausches näherzutreten.



2001

 

43 Schützen waren der Einladung zum Patronatsfest am Fastnachtssamstag, den 24. Februar (Matthias-Tag), nachgekommen, um so mit der Wahl eines neuen Vorstands für die nächsten 5 Jahre die Weichen zu stellen.

Auch BBM Horst Lüdtke hatte es sich nicht nehmen lassen, am heutigen Tag seinen Aufgaben nachzukommen und die Ehrung der Schützenbrüder Alfons Bungarten und Erwin Weidenbach vorzunehmen.

Auf Antrag der Bruderschaft hieß es beide für ihre überaus aktive Mitarbeit mit dem „Hohen Bruderschafts-Orden“ auszuzeichnen.

 

In der folgenden Neuwahl des Vorstandes wurde Brudermeister Werner Fußhöller für weitere 5 Jahre das Vertrauen ausgesprochen.

Er dankte für die lobenden Worte seitens der Versammlung und gab der-selben mit auf den Weg: „Bitte nehmt mich entsprechend meinem Motto: Nehmt mich so wie ich bin…“.

 

Als Oberleutnant und Stellvertreter wählte man Ralf Butterbrodt und als Leutnant Peter Nonn; beides über Jahrzehnte aktive und erfahrene Schützen.

Die Kassengeschäfte werden auch weiterhin von Alfons Bungarten und Thomas Nonn verwaltet.

 

Erfreuliches hatte die Mitglieder-Versammlung am 1. August 2001 zu berichten. Es gab 4 Neuaufnahmen in die Bruderschaft:

Die Brüder Eugen und Josef Laux, zwei schon lange überfällige Kandidaten;

Stefan Vogt und Jürgen Maier.

 

Am 4. August 2001 wurde mit einer Abordnung von 6 Schützen der Bezirks-Königsball besucht und am 25. August vertraten 8 Schützen die Bruderschaft beim Festkommerz 700 Jahre St. Sebastianus Sinzig.

 

Beim Ausscheidungsschießen der Könige konnte sich Walter Karst als 2. Sieger auszeichnen. Dies befähigte ihn zur Teilnahme am Bundes-Königs-schießen in Emmerich.

Voller Hoffnung ging es am Samstag, dem 08. September, mit 6 Schützen und weiblicher Begleitung ab an die holländische Grenze.

Für Walter war die Teilnahme jedoch wichtiger als der Sieg.

Die Teilnehmer freuten sich über den schönen Festkommerz und den sonntäglichen Umzug, an dem man als Zuschauer teilnahm.



2002

 

Auf dem 135. Patronatsfest konnten wir den stellvertretenden Diözesan-Bundesmeister Jürgen Rausch nebst Gattin aus Rieden begrüßen. Ihm oblag es an diesem Abend, diverse Ehrungen durchzuführen.

 

Nachdem die Schützenbrüder Norbert Degen und Theo Schmitz vom Brudermeister
Werner Fußhöller mit dem „silbernen Verdienstorden“ ausgezeichnet wurden, ehrte BBM Jürgen Rausch mit Peter Nonn und Wilfried Netz 2 Schützen, welche beide aus schießbegeisterten Familien stammen und schon aus der Jugendabteilung kommend es zu vielen Meriten innerhalb der Bruderschaft gebracht haben.

So trugen beide bereits in den Jahren 1998 und 2000 das Königssilber der Bruderschaft.

Für ihre Verdienste wurden sie mit dem „Hohen Bruderschafts-Orden“ ausgezeichnet.

Höhepunkt jedoch war die Auszeichnung unseres nach Mitgliedsjahren ältestem Mitglied Karl Nonn, welcher just am heutigen Tag auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken kann.

Neben der Auszeichnung mit dem „Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz“ aus den Händen von BBM Jürgen Rausch war der Zeitpunkt angebracht, den Hochdekorierten mit der Ehrenmitgliedschaft der Bruderschaft zu würdigen.

 

Weiterhin konnte SB Ralf Butterbrodt in seinem Bericht über die Tätigkeit der Sportschützengruppe auch nur erfolgreiches berichten.

 

Die LG-Mannschaft konnte mit Jan Butterbrodt, Gabi Mannheim, Rudi Mularczyk, Peter und Thomas Nonn ungeschlagen den 1. Platz erringen, wobei sich in der Einzelwertung Jan Butterbrodt als bester Schütze aus-zeichnen konnte.

Jan Butterbrodt wurde darüber hinaus Diözesanmeister in der Schülerklasse.

 

Nachdem man im vergangenen Herbst die Baugenehmigung für die Hallenerweiterung erhalten und die Anschlussstahlträger Konstruktion eingebaut hatte, ging es in der JHV immer noch darum, ob nicht doch das alte Ständerwerk durch einen Massivbau zu ersetzen die richtige Lösung wäre.

Letztendlich war man sich an diesem Tag nicht schlüssig und schob die end-gültige Entscheidung weiter vor sich her.

 

Anlässlich einer Ortsbesichtigung am 11. Mai machten sich 22 Schützen ein abschließendes Bild über den vorhandenen Zustand der alten Halle und man kam mehrheitlich überein, es bei einem Anbau zu belassen.

Es sollte jedoch die Option durch Einbau eines weiteren Stahl-Binders offen-gehalten werden.

Auf dieser Basis ging das Bau-Team in den Monaten Juni/Juli/August tat-kräftig ans Werk und man konnte den Rohbau Ende August mit einem Richt-fest feiern.

Es heißt nun jetzt den Anbau schnellstens voran zu treiben.

 

Es war für uns eine Verpflichtung, das Diözesankönigsfest am 20. Oktober in Rheinbrohl zu verschönern, hieß es doch Jacoba Bahles in einem Fest-Gottesdienst und anschließendem Umzug zu ehren.

Mit 14 Schützen gaben wir dem Festzug ein sauberes Bild.



2003



Rechtzeitig zum Dreikönigsball können wir vermelden:

 

Es ist vollbracht – es ist prachtvoll

 

Wenn auch noch einige Restarbeiten auf ihre Erledigung warten, könnte man feststellen, dass sich in den letzten Monaten Gewaltiges getan hat in unserer Schützenhalle.

Saubere Handwerksarbeiten haben dem An-und Umbau ein ansehnliches Bild gegeben.

Alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

 

Die mit 53 aktiven Mitgliedern stark besuchte JHV fand nochmals Dankesworte für den gelungenen Anbau; gleichzeitig stieg die Neugier unter den Mitgliedern – wie bekommen die das gebückt ?

 

Kassenwart Alfons Bungarten erklärte der Versammlung ein detailliertes Zahlenwerk und die Regulierung desselben und dies bei von Jahr zu Jahr weniger Einnahmen bei unseren Veranstaltungen.

Um den offenen Betrag durch eine Umlage auszugleichen gab es heftige Diskussionen.

Man kam jedoch überein, zuerst einmal um Zuschüsse nachzufragen und die laufenden Kosten nochmals auf die Waagschale zu legen.

Weiterhin wurde die Versammlung über eine Verschärfung des Waffengesetzes informiert, um so den waffenrechtlichen Bestimmungen nachzukommen.

 

Ein Spendenaufruf unter der Mitgliedschaft von Ende April 2003 ergab eine Summe von ca. 1500 Euro; weiterhin wurden uns ein Zuschuss von 1000 Euro durch die VOBA gewährt und die Gemeinde steuerte weitere 2000 Euro hinzu.

Wir können sagen: Wir sind aus dem Schneider.

 

Eine Abordnung von 7 Schützenbrüdern besuchte das 75-jähriges Jubiläum der Schützenbruderschaft Heimersheim.

 

Weiterhin im Jahr besuchte man die Jubiläums-Veranstaltungen der Bruderschaften von NO Weiler, Königsfeld und Remagen.

 

Höhepunkt jedoch in dem Jubiläumsreigen war der Festtag zum 75-jährigen Bestehen des „Bundes der Deutschen Historischen Schützen“ am 12. Oktober in Köln.

Unsere Bruderschaft beteiligte sich mit 19 Schützen am bunten Festzug durch die Kölner Altstadt.

Ein zünftiger Umtrunk bei frischem Kölsch in einem urigen Brauhaus bildete den geselligen Abschluss mit unserer reichlichen Begleitung.


 

Für unsere Ex-Könige Walter Karst und Wilf. Netz erfüllte sich in Vöcklabrck/ Oberösterreich ein Traum. Als jeweils 2. Sieger beim Ausscheidungs-schießen der Könige hatten sie die sportlichen Bedingungen zur Teilnahme erfüllt und man stellte sich so mit Vertretern aus 11 Ländern dem fairen Wettkampf um die Würde eines Europa-Königs.

 

In einer Mitglieder-Versammlung am 4. August 2003 wurde nochmals fest-gehalten, dass der Schuss auf den Königsvogel nicht übertragbar ist – auch nicht auf die Bestecke.

 

So erfreulich das Jahr begonnen hatte, so sollte es auch enden.

Im Rahmen eines unterhaltsamen Abends mit Darbietungen verschiedener Gruppierungen in der Bausenberg-Halle in Niederzissen hatte die KSK Ahrweiler ihren diesjährigen Spenden-Beitrag für Schützengesellschaften und Schießsportvereine ausgelobt.

So waren wir freudig überrascht, aus diesem Fond einen Betrag von 612 Euro zu erhalten. Er kam zur rechten Zeit.



2004

 

Mit dem 138. Stiftungs-und Patronatsfest konnten die aktiven Schützen Willi Bast und Toni Nonn auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Seitens der Bruderschaft erhielten sie neben einer Urkunde die golddurch-wirkte Litze für die Kragenspiegel und die goldenen Eicheln als äußeres Zeichen.

Bezirksbundesmeister Horst Lüdtke hatte die ehrenvolle Aufgabe, unseren Gold-Jubilar Toni Netz mit dem „Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz“ auszuzeichnen.

Neben seinen Verdiensten beim Aufbau der Jungschützenabteilung war er jahrelang Schießmeister historisch und auch silbertragender König der Bruderschaft im Jahr 1978.

Im gleichen Jahr errang er auch die Würde eines Bezirks-Schützenkönigs.

Weiterhin ist es in diesem Jahr unabdingbar, unseren LG-Schießstand instand zu setzen oder nach den Plänen von Schützenbruder Peter Nonn umzugestalten.

Für die anstehende Maßnahme sind für das laufende Jahr 3000 Euro von der Kreisverwaltung als Zuschuss bewilligt.

Man wird den Schützen kurzfristig eine Machbarkeitsstudie vorlegen.

 

Zu einer Tagestour nach Hachenburg, im Herzen des Westerwaldes, hatten sich 40 aktive Mitglieder nebst Begleitung gemeldet.

SB Willy Remy, ein echter „Wäller“, hatte die Planung übernommen und so ging es nach Erfüllung der Wahlpflicht – an diesem Tag war auch noch Bundestagswahl – in die Residenzstadt im Hochwesterwald zu einer zünftigen Brauerei-Besichtigung und einem Besuch des Landschafts-Museums.

Den geselligen Abschluss machten wir in der „Hammermühle“, einem in der Gegend bestens bekannten Ausflugslokal.

 

Wichtigster Tagesordnungspunkt der Mitglieder-Versammlung am 17. Mai war die Vorstellung der Planung des LG Schießstandes durch SB Peter Nonn.

Wie bereits vor Ort im letzten Jahr festgestellt, ist das vorhandene Eternit-Dach so undicht, dass eine Reparatur nicht zweckmäßig ist; ebenso ist der vorhandene Holzboden durch den Wassereintritt total durchgefault.

Da die vorhandenen Wand-Fertigelemente doch noch brauchbar sind, hatte SB Peter Nonn seine Planung hierauf aufgebaut. Dies bedeutete, dass der Schießstand um 90° gedreht wird und die Schießrichtung nunmehr Richtung Weiher ist.

Die Kosten belaufen sich für die Maßnahme auf ca. 13 – 14000 Euro, wovon ca. 10.000 Euro auf die Erneuerung des Daches entfallen.

Die Mitglieder zeigten Mut und man gab bei 2 Enthaltungen grünes Licht für die Durchführung.

 

09. August 2004: Endlich war es soweit: „Die Drei“ – Peter Leyendecker, Helmut Poch und Karl-Heinz Schumacher haben den Weg zu uns gefunden. Ihnen viel Freude in der Bruderschaft.

 

Mit 6 Schützen besuchten wir den Festkommerz zum 75-jährigen Stiftungsfest der St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberzissen.

 

 

Es war ein hartes Stück Arbeit, welches sich vornehmlich die beiden SB Peter und Thomas Nonn in den Spätsommer-Monaten aufgelastet hatten.

Bestens vorbereitet arbeitete man Hand in Hand, so daß bereits die ersten Runden-Wettkämpfe auf dem neuen LG Schieß-stand abgehalten werden konnten.

Die Gastvereine waren voll des Lobes über die 5 automatischen Schieß-bahnen.

Man freute sich, nunmehr in einer gut beheizten Halle schießen zu können.

Finanziell ist alles bezahlt, wozu neben dem Kreis auch die Winkelhaus-Stiftung mit 750 Euro einen Beitrag leistete.



2005

 

Erstmalig weilte der neue Bezirksbrudermeister Sigi Belz anlässlich der Jahres-hauptversammlung in Brohl.

Ihm oblag es, 3 Schützen für ihre außerordentlichen Leistungen um die Bruderschaft und das Schützenwesen im Allgemeinen zu würdigen:

  • Schützenbruder Willy Remy, in diesem Jahr auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblickend und seit 1996 Schriftführer der Bruderschaft, wurde ebenso wie
  • Schützenbruder Hans-Peter Odenthal, ein Aktivposten bei allen Baumaßnahmen und stellvertretender Hausmeister,

für ihre vorbildliche Mitgliedschaft mit dem „Hohen Bruderschafts-Orden“ ausgezeichnet.

Beide trugen zudem das Königssilber in den Jahren 1999 und 2003.

 

Für seine Leistungen um das sportliche Schießen und seine hohe Einsatzbereitschaft, insbesondere beim Bau des Luftgewehr Schießstandes, wurde

  • Schützenbruder Thomas Nonn

ebenfalls mit der Verleihung des „HBO“ gewürdigt.

 

Unser Kassenwart Alfons Bungarten konstatierte der Versammlung einen nicht unerheblichen Fehlbetrag, herrührend aus den enormen Bauleistungen der letzten Jahre.

Den Darlegungen unseres Kassenwartes folgte eine rege Diskussion.

Der Antrag, den Fehlbetrag durch einen Sonderbeitrag auszugleichen, wurde mit 3 Gegenstimmen angenommen.

Eine sparsame Vereinsführung ist hierfür jedoch Voraussetzung.

Aber wie der Verlauf der Versammlung zeigte, stellt dies ein großes Unter-fangen dar, wenn es heißt das komplette Schießgelände immer in einem guten Zustand zu halten.

 

Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr entschied sich die Schützenfamilie wieder zu einer Tagestour.

Als Zielort hatte man die alte Kaiserstadt Speyer ausgewählt. Neben dem über 900 Jahre alten Kaiserdom mit seiner Krypta brachte ein Besuch des Technik-Museums oder des neuen See-Aquariums der Schützenfamilie genügend Abwechslung.

Mit dem Ausklang in den „Königsbacher Braustuben“ ging so ein schöner Tag zu Ende.

 

Eine Fahnenabordnung, eingebunden in einen Fackelzug, verschönte am 8. November das seltene Fest der Diamant-Hochzeit des Ehepaars Friedrich, Amselweg.

 

Die Bruderschaft musste Abschied nehmen von ihrem Goldjubilar Toni Netz, der den langjährigen Kampf gegen eine übermächtige Krankheit am 18. November verlor.

 

Erfreuliches brachte die letzte Vorstandssitzung des Jahres.

Die auf der JHV beschlossene Sonderumlage brauchte nicht gezogen zu werden. Durch konsequentes Sparen und leicht gestiegene Einnahmen konnte der bereits von Brudermeister Werner Fußhöller verfasste „Brandbrief“ zurück-genommen werden. Es ist besser so!



 2006

 

Zum 140. Stiftungs- und Jubiläumsfest traf es sich, daß wir just am Tage unseres Schutzpatrons, des hl. Matthias, am 24. Februar unsere JHV abhielten, auch wenn es Fastnachtssamstag war.

Da an diesem Tag keine Veranstaltung in Brohl war, sah man keine Hürde, diesen Tag zu wählen.

Neben Richard Schäfer, welcher mit 98 Jahren unser nach Lebensjahren ältestes Mitglied ist, und Goldjubilar Toni Nonn waren vom Bezirksvorstand BBM Sigi Belz und sein Stellvertreter Georg Strang am heutigen Tag erschienen.

Nachdem die 2. Wahlprobe für Brudermeister Werner Fußhöller mit dem heutigen Tag zu Ende ging, hieß es von seiner Seite Rückschau zu halten. Es wurde vieles erledigt und vieles erreicht, wozu die ganze Schützenfamilie ihren Beitrag geleistet hatte. Dieses brachte Brudermeister Werner Fußhöller zum Ausdruck und dankte fü rdie Leistungen im Sinne unserer gemeinsamen Sache.

Wie sich zeigen sollte, waren die Herren des Bezirksvorstandes an diesem Abend auch noch in höchst offizieller Funktion erschienen.

Auf Vorschlag des Vorstandes der Bruderschaft oblag es BBM Sigi Belz, unseren Brudermeister Werner Fußhöller mit dem „St. Sebastianus Ehrenkreuz“ auszuzeichnen.

Baff von soviel des Lobes fiel es ihm schwer vor lauter Rührung Worte des Dankes zu finden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung fand der als Wahlleiter bestimmte Schützenbruder Siegfried Felinger ebenfalls nur lobende Worte über eine über Jahre sehr positive Vereinsführung, so daß sich der zur Wiederwahl gestellte alte Brudermeister auch wieder der neue für 5 Jahre ist.

Als Oberleutnant und Stellvertreter fungiert auch weiterhin Ralf Butterbrodt und Leutnant Peter Nonn wurde auch wieder für 5 Jahre bestimmt.

 

Die weiteren Positionen blieben in Persona gleich und man hatte für die neue Wahlperiode ein eingespieltes Team.

Im Laufe der Versammlung wurde nochmals die gute und zielgesetzte Vereinsführung angesprochen, dies insbesondere im Hinblick auf die finanzielle Lage und konsequent durchgehaltene Sparpolitik, wofür in der Hauptsache unser Kassenwart Alfons Bungarten zu danken ist.

 

Auch in diesem Jahr fand sich schon früh im Jahre, am 6. Mai, eine illustre Reisegesellschaft zu einer Tagestour nach Saarburg.

Auf der Hinfahrt durch die Eifel machten wir einen Zwischenstop in Brockscheid und besuchten die Eifeler Glockengießerei.

So wollten wir aus erster Hand und frei nach Schiller erfahren, wie es geschieht mit:

 

Fest gemauert in der Erden

steht die Form aus Lehm gebrannt.

Heute muß die Glocke werden !

Frisch Gesellen, seid zur Hand !


 

 

 

Nach diesen nachhaltigen Eindrücken erlebten wir an dem Aussichtspunkt „Cloef“ bei Orscholz einen herrlichen Ausblick auf die romantische Saarschleife, ehe man die Stadt Saarburg mit der alles überragenden Burganlage und dem das Ortsschild prägenden Wasserfall mit der alten Mühle, das eigentliche Reiseziel, erkundeten.

Nach einem erlebnisreichen Tag fanden wir uns zum Abschluß im Gasthaus „Zum Bockshahn“ in Spessart gut aufgehoben.

 

Zu einer Dringlichkeitssitzung war für den 6. Oktober geladen, hieß es doch eine Eilentscheidung des geschäftsführenden Vorstands in einer Grundstücksangelegenheit einstimmig zu bestätigen.

So hat die Bruderschaft zur Abrundung der Parkplatzflächen das angebotene Grundstück „Taubmann“ überraschenderweise erwerben können.



 

2007

 

Das 140-jährige Jubiläum stand im Mittelpunkt des Schützenjahres 2007

 

„Mit Stolz können wir am heutigen Tag auf eine 140-jährige Tradition zurückblicken.

 

19 Brohler Bürger fanden sich am 24. Februar 1867 zur Gründung einer Schützen-Gesellschaft.

Erfreulich ist es, daß noch das Original-Protokoll der Gründungs-Versammlung erhalten ist.

Viele der Gründernamen sind heute noch prägende Namen in unserer Bruderschaft. Von jeher waren die Schießspiele nur zum geselligen Vergnügen und die Verbunden-heit zum christlichen Glauben und die Treue zur Heimat waren vordergründiges Interesse unserer Gründerväter.

Unsere heutige Verpflichtung ist es daher, das uns von den früheren Generationen übermittelte Brauchtum und die Tradition weiter zu tragen.

Nur so kann das Wesen unserer Schützenbruderschaft verstanden werden.

 

Aus der Geschichte und dem Brauchtum schöpfen wir die Kraft, die Gegenwart zu meistern und die Hoffnung für die Zukunft.“

 

Mit diesem nachhaltigen Bekenntnis eröffnete Brudermeister W. Fußhöller das Stiftungs-und Patronatsfest am 25. Februar.

 

 

Neben vielen Ehrungen für eine langjährige Mitgliedschaft wurde dem Ehren-mitglied Karl Nonn für eine 60-jährige Mitgliedschaft eine besondere Ehrung erteilt.

Trotz seines hohen Alters gehört der Geehrte immer noch als recht aktives und erfolgreiches Mitglied der Sportschützen-Gruppe an.

 

 

In Verbundenheit mit der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Andernach beteiligten wir uns mit einer stattlichen Zahl von Schützen an einem Jubiläums-Festzug am 22. April 2007 zum 650-jährigen Bestandsjubiläum der Andernacher Schützen. Der Festzug war gleichzeitig mit dem Rheinischen Schützentag verbunden.

 

Ein weiteres Jubiläum stand am 19. Mai 2007 in Remagen an.

Der Bezirksverband Rhein-Ahr im „Bund der Hist. Deutschen Schützenbruderschaften“ konnte im Jahr 2007 auf sein 75-jähriges Bestehen zurückblicken.

Es war so angebracht, am Ort ihrer Gründung ein Fest in gebührendem Rahmen zu feiern.

Ein Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, gehalten von dem Bundespräses, Weihbischof Dr. Koch, war ein würdiger Beginn einer Veranstaltung, welche nach einem bunten Festzug aller Schützengruppen mit einem

Festabend in der Rheinhalle enden sollte.

 

Auch brachte das Jubiläumsjahr viel Knatsch in den Reihen der Bruderschaften des Bezirks.

Die Schützenbruderschaft Wershofen schied freiwillig aus und bei den Schützen aus Heppingen sollte sogar ein Ausschluss, wie sich zeigte wegen einer Nichtigkeit, erfolgen.

In einer außerordentlichen Delegierten-Versammlung in Remagen konnte der Ausschluss nach heftigen Debatten vernünftigerweise abgewendet werden.

Jedoch bringt der Rückzug der Wershofer Schützen mit sich, dass sich nunmehr nur noch 1 Schütze am Bundeskönigsschießen aus dem Bezirk beteiligen darf.

 

 

Es liegt schon lange Zeit zurück, dass ein aktiver Schütze sich in den Stand der Ehe begibt.

Daniel Karst traute sich so, seiner Gattin Sahra in der Brohler Pfarrkirche das Ja-Wort zu geben.

Eine große Abordnung der Schützen hatte sich zur Überraschung des Braut-paares am Kirchenportal eingefunden und bildete einen bunten Rahmen für die große Gästeschar.

 

Höhepunkt und für viele Schützen wohl eine einmalige Sache war das Bundesschützenfest in unserer Kreisstadt Ahrweiler.

Begonnen wurde der Festreigen bereits am Freitag, dem 14. September 2007, mit einem Empfang beim Landrat des Kreises. Viele Schützenhonorationen aus den rheinischen Diözesen gaben sich ein buntes Stelldichein.

Für die Brohler Fahnenabordnung mit ihrem König Helmut Poch an der Spitze war der Abend – verbunden mit einem Festgottesdienst und anschließendem „großen Zapfenstreich“ auf dem Ahrweiler Markt und einem bunten Abend in einem großen Festzelt vor dem Ahrtor – eine rundum gelungene Veranstaltung.

Den Höhepunkt bildete jedoch die Teilnahme einer großen Brohler Schützenfamilie am sonntäglichen Pontifikalamt unter herrlichen Wetterbedingungen im alten Ahrtal-Stadion und der große Festzug durch den historischen Stadtkern vor Ahrweiler.

Für die Brohler Schützen nebst Fan-Gemeinde gab es einen gelungenen Abschluss in dem Restaurant „AVENIDA“ in Ahrweiler-Bachem, ehe man froh-gelaunt die Heimreise antrat.

 

2008

 

Der obligatorische „Dreikönigs-Ball“ zu Ehren der silbertragenden Majestät stand wieder am Anfang eines neuen Schützenjahres.

 

Hebet die Gläser, wenn sie klingen,

denkt an Alles, was ihr liebt.

Dieses neue Jahr soll bringen,

nur das Beste, das es gibt.

 

So lautete das Motto, welches die Majestät Helmut Poch für das Fest gewählt hatte, zu dem sich auch der Karnevalisten Regent Prinz Ulrich mit Prinzessin Sabine und Hofstaat eingefunden hatte.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, wozu der illustre Bild-Beitrag von dem Festabend und dem Schützenumzug in Ahrweiler das nötige dazu beitrug.

 

 

Der 7. Januar 2008 war wohl eine seltene Gelegenheit, welchem sich die Spitzen der Bruderschaft stellte.

Hieß es doch Schützenbruder Richard Schäfer zu seinem 100-jährigen Wiegenfeste zu gratulieren.

Richard Schäfer kann gleichzeitig in diesem Jahr auf eine 60-jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft zurückblicken und trug zudem 1967, im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Bruderschaft, das Königssilber.

Sollen dem Hochbetagten noch einige Jahre im Kreise seiner Familie vergönnt sein.

 

 

Am 8. Juni 2008 kamen wir einer Einladung zum Bundeskönigsfest in Leutesdorf nach.

Frank Nowak, von der St. Seb. Schützenbruderschaft, hatte zum Bundeskönigsfest geladen und unsere Bruderschaft machte ihm mit großem Gefolge seine Aufwartung.

Nach einem Festhochamt zu Ehren des Bundeskönigs ging es in einem bunten Festzug durch den Weinort zu einem gemütlichen Stelldichein mit einer großen Schützenfamilie auf dem Schützenplatz mitten in den Wein-bergen gelegen.

Den abendlichen Abschluss machte die Schar der Mitgereisten, mit der Majestät Emil Odenthal in ihrer Mitte, im Weinhaus „Emmel“ in Niederhammerstein.

 



2009

 

Das Jahr 2009 brachte einen Wechsel des geistlichen Präses.

 

Mit Ende des Jahres 2008 verabschiedete sich Pfarrer Wingendorf in den Ruhestand.

Nach 20 Jahren Pfarrtätigkeit in Brohl, Nieder-und Oberlützingen, verloren wir den Sitz als eigenständige Pfarrgemeinde und die Bruderschaften der drei Pfarreien ihren Präses.

Viele kirchliche und weltliche Gruppierungen waren bei der Verabschiedung im Pfarrsaal in Oberlützingen zugegen.

 

Mit Beginn des Jahres 2009 wurden wir in den Pfarrverband „Breisiger Land“ eingegliedert und bilden nun mit 7 Pfarreien eine Seelsorge-Einheit.

Der neue Pfarrer Sime Mladen Karlic ist neben der Betreuung des Glaubens auch gleichzeitig noch Präses von ebenfalls 7 Schützenbruderschaften !

Eine wahrlich große Aufgabe.

 

Anlässlich des Patronatsfestes und der Jahreshauptversammlung konnte man den Ehrenbrudermeister Horst Lütke nebst Gattin in den Reihen begrüßen.

Ihm oblag in Vertretung von Bundesmeister Sigi Belz an diesem Abend die beiden aktiven Schützen Gert Speich und Karl Peter Lerchl mit dem Hohen Bruderschaftsorden (HBO) auszuzeichnen.

 

Rechtzeitig zum Königsschießen konnte der Bautrupp um Emil Odenthal die Fertigstellung des vereinseigenen Parkplatzes am Eingang zur Mühlenwiese vermelden.

 

Am 5. September 2009 verstarb unser Goldjubilar Toni Nonn, welcher über 55 Jahre recht aktiv der Bruderschaft angehörte.

 

Das Diözesankönigsfest in Kottenheim am 25. Oktober 2009 besuchte die Bruderschaft mit einer großen Fahnenabordnung einschließlich der silbertragenden Majestät Alfons Bungarten.

 



2010

 

In der Jahreshauptversammlung stellte Brudermeister Fußhöller in einem Rückblick auf fast 150 Jahren Schützenbruderschaft drei Daten in den Vordergrund:

 

1910

Also vor 100 Jahren hieß der Schützenkönig Anton Bröhl.

Er war zudem Brudermeister von 1898 – 1920 und bis zu seinem Ableben Major der Bruderschaft.

 

 

1935

Also vor 75 Jahren hieß der König Peter Speich, der Großvater unseres aktiven Schützen Gerd Speich.

 

1950

Nunmehr vor 60 Jahren wurde zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg wieder ein König ausgeschossen.

Jakob Nonn – Nippes war der Glückliche.

 

Der Brudermeister verwies darauf, dass es schön wäre, wenn unsere lückenlose, interessante Chronik noch viele Bücher füllen möge.

Auch er mahnte, dass es dringend an der Zeit sei, unser Vereinsleben wieder zu aktivieren und mit jungen Kräften aufzufüllen – wobei alle Mitglieder gefordert sind.

 

 



Neues und Informatives aus unserem Schützenleben

 

Schützenkönig 2017/18

(15.06.17)

 

Martin Schnitker

Nach hartem Ringen

mit anderen Anwärtern
unserer Schützenbruderschaft um die Königswürde 2017,
konnte um Punkt 19:oo Uhr,

mit dem Donnerhall und
öffnen der Pulverwolke des 102.ten Schusses
aus dem Großkaliber

in Kaliber 16“,

auf den Königsrumpf, Schützenbruder

 

Martin Schnitker

 

seinen Triumpf im Wettstreit um die Königswürde 2017 erkennen.


Martin Schnitker konnte nun
unter den Jubelrufen seiner Mitstreiter, die Gratulationen seiner Schützenbrüder in Freude entgegennehmen und
es in Brohl nun die Runde machte:

„Horrido! - Wir haben den neuen Schützenkönig!“


Mit seinem finalen
102.ten Schuß auf den Rumpf,
erlegte er zielgenau den verbliebenen Rest vom Rumpf des Königsvogels.


Martin Schnitker wird damit als 137.ter Schützenkönig

die Reihe der Könige,
im 150.ten Jubiläumsjahr der Bruderschaft,

in Würde weiterführen.

 

Ihm ein dreifaches "Horrido"

und

glückliches Regentschaftsjahr 2017/18!

Brohler Bürgerkönig 2017

Eingebunden in das

150Jahre

Jubiläums-Schützenfest am 27.08.2017
wurde wieder der Bürgerkönig, unter den teilnehmenden Brohler Bürgern, ermittelt.

Nach einem fairen und spannendem Wettkampf
gewann

 

Tobias Mannheim

 

in diesem Jubiläumsjahr,
mit 29 erzielten Ringen

auf der Wertungsscheibe,

den Wettstreit um die Bürgerkönigswürde

2017.

 

Der Siegerpokal bleibt nun bis zum nächsten Schützenfest 2018 in seinem Besitz und er darf sich nun darauf als

Bürgerkönig 2017 verewigen.

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